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Prävention in St. Nikolaus Münster

Die seit dem Jahr 2010 aufgedeckten Fälle von sexueller Gewalt in kirchlichen Einrichtungen haben viele Menschen bestürzt. In zu vielen Fällen wurde Opfern nicht geglaubt, wurden Täter geschützt und Verdachtsmomente kleingeredet oder verschwiegen.

Um der besonderen Verantwortung für den Schutz von Kindern und Jugendlichen in den Einrichtungen und Pfarreien unseres Bistums nachzukommen, hat unser Bischof Dr. Felix Genn unterschiedliche Maßnahmen zur Vorbeugung sexueller Gewalt eingeführt, die in der Präventionsordnung dokumentiert sind.

Fortbildungen und Standards

Nachdem mittlerweile alle Seelsorger an einer 12-stündigen Präventionsschulung teilgenommen, sowie ein erweitertes Führungszeugnis und eine Selbstverpflichtungserklärung abgegeben haben, geht es nun darum, die Präventionsmaßnahmen, die für ehrenamtliche MitarbeiterInnen vorgesehen sind, in unserer Kirchengemeinde umzusetzen.

Dabei werden Ehrenamtliche mit Kontakt zu Kindern und Jugendlichen informiert und geschult, um grundlegende Informationen zum Themenbereich „sexualisierte Gewalt“ zu erhalten, vorbeugende Maßnahmen kennen zu lernen und zu erfahren, was im Falle eines Verdachts unternommen werden kann und muss, um effektiv zu handeln.

Der Umfang der Schulungen reicht von einer schriftliche Belehrung bis zu einer Teilnahme an einer 6 oder 12 stündigen Präventionsschulung. Der Umfang der geforderten Schulung richtet sich dabei nach der Art, Dauer und Intensität des Kontaktes zu Kindern und Jugendlichen. Am Ende einer jeden Schulung steht eine unterschriebene Selbstverpflichtungserklärung des ehrenamtlichen Mitarbeiters.

Parallel zu diesen Präventionsmaßnahmen im Bistum Münster hat das Jugendamt der Stadt Münster mit allen freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe eine Vereinbarung getroffen, die uns dazu verpflichtet, von ehrenamtlichen Mitarbeitern mit regelmäßigem, engen Kontakt zu Kindern und Jugendlichen ein erweitertes Führungszeugnis einzusehen.

Als Kirchengemeinde wissen wir ehrenamtliches Engagement sehr zu schätzen und sind dankbar für die kostbare Zeit und die Begabungen, die jeder und jede zum Wohl von Kindern und Jugendlichen einbringt. Wir vertrauen darauf, dass alle die Bemühungen, Kinder und Jugendlichen vor sexuellem Missbrauch zu schützen, mittragen und helfen, dass wir als Kirchengemeinde unserer Verantwortung für den Schutz von Kindern und Jugendlichen gerecht werden. Darüber hinaus glauben wir, dass eine Aufmerksamkeit für die grausame Wirklichkeit von sexualisierter Gewalt auch für mögliche Opfer in ihren privaten Bezügen hilfreich sein kann.

Präventionsbeauftragte

Pastoralreferentin Dorothea Öffnet internen Link im aktuellen FensterSchwering-Günnewig und Jugendreferent Berthold Öffnet internen Link im aktuellen FensterSanders haben im Seelsorgeteam die Aufgabe der Präventionsbeauftragten übernommen. Sie werden bei Verdachtsfällen vom jeweiligen Seelsorger informiert und gegebenenfalls zur Beratung hinzugezogen. Selbstverständlich können sie wie alle Mitglieder des Seelsorgeteams auch direkt angesprochen werden.

Bei einem Verdacht gegen einen Mitarbeiter im kirchlichen Dienst sind in jedem Fall die Präventionsbeauftragten des Bistums Münster zu informieren. Die Kontaktdaten und viele weitere Informationen finden sie auf der Internetseite Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.praevention-im-bistum-muenster.de

Bitte unterstützen Sie uns bei unseren Bemühungen Kinder und Jugendliche unserer Kirchengemeinde vor sexuellem Missbrauch zu schützen.

Prävention im Bistum Münsters

Hotline für Opfer sexuellen Missbrauchs: 0800 2255530

Nummer gegen Kummer: 0800 1110333

Ansprechpartner bei Verdacht auf sexuellen Missbrauch:

Bei einem begründetem Verdacht gegen einen kirchlichen Mitarbeiter /in ist in jedem Fall unverzüglich der / die Missbrauchs-Beauftragten des Bistums Münster zu informieren.

Beratungsstellen: